arrow-leftarrow-rightclosecontrastdownloadeasy-languagefacebookinstagrammailmenueMinusPlusprintsearchsoundtarget-blanktwitteryoutube
Inhaltsbereich
02.11.2018

Pressemitteilung AGS Vorstand Hessen-Süd begrüßt die Kandidatur von Friedrich Merz zum CDU-Vorsitzenden

Der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft der Selbständigen in der SPD (AGS) in Hessen-Süd begrüßt ausdrücklich die Kandidatur von Friedrich Merz zum CDU-Vorsitzenden. „Mit seiner Wahl würde endlich wieder klar sichtbar, dass die CDU im Kern die Interessen der Großindustrie vor die Interessen des Mittelstandes stellt, was durch Frau Merkel nur öffentlich übertüncht wurde“, so der AGS Vorsitzende Dr. Dieter Falk in einem Statement am 30.10.2018. Merz, einer der größten Lobbyisten und „aktiver Aufsichtsratschef“ der weltgrößten „Heuschrecke“ Blackrock in Deutschland, ist dadurch eine Gefahr für das deutsche Wirtschaftsmodell. Durch den rein profitgetriebenen Aufkauf von Perlen des deutschen Mittelstandes und ihre nachfolgende finanzielle Ausweidung auf dem Rücken der Belegschaften gefährden diese Kapitalgiganten (Blackrock verwaltet weltweit 6,4 Billionen Dollar) die Basis für Wohlstand und Innovation in Deutschland.

„Wir als die Mittelstandsvertretung in der SPD sprechen uns stets sehr deutlich für ein Geschäftsmodell aus, das berechtigtes und notwendiges Gewinnstreben mit den sozialen und finanziellen Interessen aller Mitarbeiter in Einklang bringt. Jüngste Verbesserungen wie das Rückkehrrecht aus Teilzeit bei Firmen ab einer gewissen Mindestgröße begrüßen wir; es darf angenommen werden, dass dies bei Unternehmen, die Heuschrecken gehören, ebenso unterlaufen werden wird wie häufig die Bildung oder Beteiligung von Betriebsräten“, so Falk weiter, der auch die Wiederherstellung der Parität bei den Zahlungen an die Krankenversicherung und bezahlbare Mindestbeiträge für kleinere Selbständige begrüßt.

„Eine SPD, die sich zu ihrer Verantwortung in der Marktwirtschaft bekennt, kann allein schon durch die Kandidatur von Merz, erst recht aber durch seine potenzielle Wahl wieder ihr soziales Wirtschaftsprofil gegenüber der CDU schärfen“.